© Anton Prock 2013

Maria Theresia


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Ka         Heiratspolitik

Die Mädchen wurden auf ihre zukünftige Rolle als Ehefrauen von Herrschern vorbereitet, die Buben auf ihre Rolle als Herrscher. Grundsätzlich ging es um eine möglichst vorteilhafte Verheiratung der Kinder im Sinne von Machtzuwachs und Einfluss der Habsburger in Europa. Der Grundsatz Kaiser Maximilians I. „Tu felix Austria, nube“ (Du, glückliches Österreich, heirate) war weiterhin gültig. In der Erziehung ging es nicht um die Entwicklung der Individualität, sondern um Unterordnung des eigenen Willens im Sinne des Staatswohls. Maria Theresia suchte die geeigneten Heiratskandidaten für ihre Kinder selbst aus.

Erzherzog Leopod und Maria Ludovica von Spanien (Triumphpforte Innsbruck, Foto A. Prock)Als Ziel ihrer Heiratspolitik sah sie Verbindungen zu Frankreich, Spanien, Neapel-Sizilien und Parma vorrangig an. In diesen Ländern regierten die Bourbonen.

Diese drei Ehen der Söhne gingen ohne Probleme über die Bühne.

Bei den Töchtern war es schon schwieriger.